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Liebe Mitbürger, liebe Leser der Meider Randnotizen, man sollte es nicht meinen, aber es gibt in unserer Gegend immer wieder Mängel, die nach unserer Meinung nicht in Ordnung sind, und deshalb angesprochen werden müssen. So finden Sie in unseren „Meider Randnotizen“ auch heute einige Punkte, die u. E. ärgerlich sind.
Ist auch Ihnen aufgefallen, ...
dass der Winter einen derart heftigen Einstand gab, dass weder die
städtischen Räumdienste noch die zuständige Verwaltung ihn in den Griff
bekamen. Gewiss, es fiel viel Schnee. Anfang der 60er und Mitte der
70er Jahre gab es genau so viel, wenn nicht noch mehr. Damals war
allerdings das Verkehrsaufkommen viel geringer als heute, und deswegen
sah es anders aus. Nur, da die Winter seit eh und je immer wieder
kommen, könnte man deshalb meinen, dass die zuständigen Stellen nichts
dazu gelernt haben. Eine scheinbare Unerfahrenheit in der Bekämpfung
solcher Situationen, der Mangel an Gerät- schaften und Streusalz und
deren falsche Anwendung, stellten und stellen, kurz gesagt, nach
Meinung des BV Hilden-Meide ein beträchtliches Ärgernis dar. Na, der
bestellte Gutachter wird neben seiner Analyse des Geschehenen
hoffentlich auch praktikable Lösungen aufzeigen.
...
dass leider viele Bürger den winterlichen Räumpflichten nicht
nachgekommen sind. Das ist nicht nur sehr gefährlich, es kann
auch teuer werden. Diese Nachlässigkeit wurde und wird von den
fußläufigen Bürgern, ob mit oder ohne Rollstuhl, als Behinderung,
Nötigung und als besonderes Ärgernis angesehen.
...
dass die Straßen inklusive der Parktaschen im Meider Viertel, obwohl
die Reinigungsgebühren erhöht worden sind, nicht ordentlich gekehrt
werden. Es fehlt, zum Ärgernis der Bürger, der notwendige „Vorkehrer“,
wie wir den vor Jahren kurzfristig hatten.
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dass immer mehr Rollstuhl- und Rollatorfahrer das Straßenbild, mit
steigender Tendenz, bevölkern. Die Benutzer dieser Gefährte haben
einige Mühe, an Straßenkreuzungen die Bordsteinkanten zu erklimmen, was
ärgerlich ist. Wir begrüßen es ausdrücklich, wenn die Verwaltung damit
fortfährt, nach und nach, weitere Bordsteinabsenkungen, besonders an
viel genutzten Stellen, vornehmen zu lassen.
...
dass die Sparkasse HRV, Zweigstelle Gerresheimer Straße, die Ein- und
Ausfahrt vom Parkplatz zur Händelstraße Anfang Februar d. J. für Autos
endgültig gesperrt hat. Das ist zum großen Leidwesen der betroffenen
Sparkassenbesucher sehr ärgerlich. Wir plädieren dafür, noch einmal
über alternative Lösungen nachzudenken, auch im Zusammenhang mit dem
doch sehr häufigen Parken im Bereich der Einfahrt, wo eigentlich
Halteverbot beschildert ist. Wie wäre es z. B. mit einer
Einbahnregelung und gleichzeitiger Verschwenkung der rückwärtigen
Ausfahrt nach Süden?
...
dass auf dem kleinen Parkplatz vor dem südöstlichen Eingang des Nord-
friedhofes seit jeher, und zum Ärger der Friedhofsbesucher, n u
r eine Stunde geparkt werden kann. Darüber hat der BV
Hilden-Meide schon vor Jahren geklagt. Eine Parkdauer von zwei
Stunden wäre zu begrüßen und längst angebracht. Die Bürger wären
dankbar.
...
dass in der Tiefgarage am Nove-Mesto-Platz ein Wurm steckt. Während der
Schneezeit konnte man von vielen Benutzern der Garage Klagen über die
mangelhafte Entwässerung hören. Der „Wasserstand“ zeugt vom falschen
und zu geringen Gefälle bzw. von zu wenig Abflussmöglichkeiten.
Außerdem sind, trotz der Überdachung, die Stufen voll mit Pfützen Das
führt zur Verschmutzung der Kleidung, was die betroffenen Bürger
beklagen, und natürlich auch zur Verärgerung. Was nun?
...
dass die Graffitisprayer an den neuen Haltestellenhäuschen
bereits Hand angelegt haben. Die Schmierereien dieser Schmierfinken, so
z. B. an der Beethoven-/Zelterstraße und der Herderstraße (Haltestelle
Schalbruch), ist unerträglich und ärgerlich:
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dass die Verdenglischung oder das Denglisch auch in
unseren Ämtern Fuß zu fassen versucht. Sehen Sie bitte hierzu in den
Abfallkalender 2011 unter „Aktion saubere Stadt“, links, dritter Abs.
„Littering“, d. h. achtloses Wegwerfen von Verpackungen, Essensresten
und Zigarettenkippen. Kann es also nicht bei der reinen deutschen
Sprache bleiben? Wehret den Anfängen! Derartige Verhun- zungen des
deutschen Wortschatzes sind ärgerlich!
…
dass noch immer keine Lösung für die Ausfahrt „Lodenheide“ in Richtung
Innenstadt akzeptiert wurde? Dies ist ein Ärgernis für die Betroffenen.
Ortsunkundige Stadtverordnete wollen Moorgebiete wieder herstellen,
eine naheliegende und leicht zu verwirklichende Umweltentlastung durch
erhebliche Verminderung des Verkehrs ist aber zu teuer. Wir sind
gerne damit einver- standen, die Kosten zu deckeln, auch wenn es dann
vielleicht nicht ganz so schön aussieht.
…
dass sich noch immer nichts an der unglücklichen Steuerung der Ampeln
an der Gerresheimer Straße / Heerstraße und Augustastraße tut?. Das
ärgert die Autofahrer aus der Nordstadt und wir fordern, die
Ampelphasen den tatsächlichen Verkehrsströmen anzupassen.
Wie ist
es bei Ihnen? Machen aus Sie einfach mit. Sagen Sie es uns, wenn
auch Ihnen irgend welche Missstände aufgefallen sind. Anruf genügt.
Gerne geben wir Ihre Anregungen und Wünsche weiter. Der BV Hilden-Meide
bleibt in dieser Richtungh auf jeden Fall weiterhin am Ball.
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